Einträge in der Kategorie ‘Meinung’

Editorial 2/2010: “Seiner Zeit um 30 Jahre voraus”

Peter Warthmann am 19. 2. 2010

Die Welt hat vor 30 Jahren eine Chance verpasst. Erkenntnisse und Technik für die Solarwärmenutzung wären damals schon bekannt gewesen. An den 45. Solothurner Filmtagen Ende Januar wurde der Dokumentarfilm «A Road Not Taken» gezeigt. Zwei Jungfilmer erforschen darin die Geschichte einer verschollenen Solaranlage. US-Präsident Jimmy Carter hatte die Anlage 1979 in einem symbolischen Akt auf dem Dach des Weissen Hauses installiert und verkündete ein umfassendes Förderprogramm für Alternativenergien. Er wollte andere Wege gehen, weil er damals schon eine Energiekrise befürchtete. weiter lesen

Rollentausch im Redaktionsteam

Peter Warthmann am 6. 1. 2010

Da ist es, das neue Bild. Franz Lenz hat es in der letzten Ausgabe angekündigt. Wir vertauschen die Rollen. Erste Fachbeiträge von mir als freier Mitarbeiter sind in HK-Gebäudetechnik ab Ausgabe 6/2004 erschienen. Seit Dezember 2007 arbeite ich als Redaktor bei der AZ Fachverlage AG in Aarau. Ab 2010 bin ich nun Chefredaktor. Einige Informationen zu mir finden Sie im Heft unter der Rubrik Mosaik auf Seite 20. Die Zusammenarbeit mit Layouterin Daniela Salm sowie mit Ursula Aebi und Rolf Niederberger vom Anzeigenverkauf ist schon gut eingespielt. Franz Lenz ist erst 67-jährig und hat noch lange nicht genug. Ich bin sehr froh, dass er uns bei leicht reduziertem Pensum weiterhin tatkräftig unterstützt bei der Arbeit für die HK-Gebäudetechnik. weiter lesen

Editorial: «Es ist Zeit, das Bild zu wechseln.»

Dennis Härtig am 15. 12. 2009

Im September 2001 wurde erstmals mein Foto zu meinem ersten Editorial in die damalige Fachzeitschrift HeizungKlima (HK) gestellt. In der Zwischenzeit sind aus der HK die HK-Gebäudetechnik und eine fruchtbare Zusammenarbeit mit dem Verband suissetec sowie einige Tausend Text- und Anzeigenseiten entstanden. In den vergangenen intensiven achteinhalb Jahren spielten aber nicht nur Buchstaben, Bilder und Zahlen eine Rolle, sondern vor allem Menschen. Beziehungen sind heute für den geschäftlichen Erfolg wichtiger als Produkte, las ich kürzlich. Ich spinne den Faden weiter und gestehe, dass die Wechselbeziehungen zu den vielen Menschen intern und extern, die ich kennen und schätzen lernte, auch in düsteren, harten Tagen (ja, die gabs auch) Schuld waren, dass ich nie die Freude an der Arbeit verlor. Im Gegenteil. Ihnen allen sage ich ganz herzlichen Dank. Sie haben mich freundschaftlich und unterstützend einen wichtigen Teil meines Berufsweges begleitet. weiter lesen

Editorial: «Woodstock einst und jetzt …»

Dennis Härtig am 11. 11. 2009

Vor 40 Jahren, im August 1969, fand das Woodstock Music and Art Festival als musikalischer Höhepunkt der US-amerikanischen Hippie-Bewegung statt. Für Gagen von insgesamt 200 000 US-Dollar traten 32 Bands und Solisten auf. Der Schlamm war gratis und auf dem Festivalgelände herrschten chaotische Zustände, da die erwarteten Besucherzahlen um ein Vielfaches übertroffen wurden. Der Name Woodstock lebt in der Erinnerung weiter, aber die Veranstaltung war gar nicht in Woodstock geplant, sondern in Wallkill etwa 50 km südlich. Nach heftigen Protesten der Dorfbevölkerung wurde nach White Lake bei Bethel, 70 km südwestlich von Woodstock ausgewichen. Woodstock fand also gar nicht in Woodstock statt! weiter lesen

Editorial: «Mehr Moral macht Schule …»

Franz Lenz am 7. 10. 2009

Unter dem Titel «Die Zukunft ist ethisch – oder gar nicht» wies ich in der letzten Ausgabe auf eine Publikation hin, welche für unser Handeln, vor allem für die Zukunft, mehr ethisches Denken reklamierte. Damit erntete ich bei einzelnen Gesprächen oft mitleidiges Lächeln. Dein Wunsch in Ehren, aber halt völlig realitätsfremd, so das oft gehörte Statement. weiter lesen

Die Zukunft ist ethisch – oder gar nicht

Dennis Härtig am 11. 9. 2009

Unter diesem Titel ist ein Buch zum Thema «Überleben und Lebensqualität als Thema der Ethik» erschienen*. Was dies mit der Gebäudetechnik zu tun hat, fragen Sie – einiges meine ich. So schreiben die Autoren: «Die moderne Gesellschaft bzw. Technik zeichnet sich aus durch eine Zwangsläufigkeit und Eigengesetzlichkeit, beispielsweise müssen Investitionen vor allem nach ökonomischen Gesetzen rentabel sein.» Als Beispiel nennen sie die Solarenergie. «Eine Umstellung auf Sonnenenergie lässt sich nicht so schnell vornehmen, wie das im Blick auf eine ethische Überzeugung notwendig wäre. Umso mehr muss die ethische Orientierung möglichst frühzeitig und energisch einsetzen. Vorsorge muss anstelle von Nachsorge kommen.» weiter lesen

«Reden ist gut, Handeln ist viel besser»

Franz Lenz am 17. 8. 2009

Peak Oil (siehe auch HK-GT 2/08, Dr. Daniele Ganser), Gasstreit, Stromlücke, Förderung erneuerbarer Energien, steigende Strompreise, die Versorgungssicherheit, die Diskussionen um die Kernkraft – all das wird künftig in der energiepolitischen Debatte zum zentralen Thema gehören, liest man in energeia Nr. 4 vom Juli 2009, dem Newsletter des Bundesamts für Energie. Und weiter: «Die Stossrichtung ist klar. Energieeffizienz spart Kosten und Energie, erneuerbare Energien sind einheimisch und bieten der schweizerischen Wirtschaft ein neues Wachstumspotenzial.» weiter lesen

Neuste Lösungen im Klimaschutz

Peter Warthmann am 14. 7. 2009

Das 3. Nationale Klima-Forum findet am Donnerstag, 10. September 2009 in Thun statt. Den 500 teilnehmenden CEOs und Entscheidungsträgern von Schweizer KMU sowie Vertreterinnen und Vertretern aus Wissenschaft, Forschung und Politik wird neustes Wissen sowie Lösungsansätze zum Klimaschutz und zur Klimaprävention präsentiert. Bundesrat Moritz Leuenberger wird die Veranstaltung eröffnen. weiter lesen

Die Schweiz ein «Nachhaltigkeits-Valley»?

Franz Lenz am 6. 7. 2009

«Ich sage immer,die Schweiz hätte die Möglichkeit, wenn nicht zum Silicon Valley, so doch zum ‹Nachhaltigkeits-Valley› zu werden.» Vor knapp einem Jahr erklärte dies Paola Ghillani, ehemalige Geschäftsführerin von Max Havelaar Schweiz, in der Zeitschrift «ecolife». Ökologische Anliegen hätten in der Schweiz Tradition, stellte sie fest.Schliesslich wurde beispielsweise der erste Wasserstoffmotor 1806 in der Schweiz gebaut, und bei der Anwendung der Solarenergie sei die Schweiz auf dem internationalen Parkett lange Zeit federführend gewesen. Frau Ghillani bemängelte allerdings, dass der Pioniergeist in Sachen Umweltbewusstsein in der Schweiz in den letzten Jahren etwas verloren gegangen ist. Das habe dazu geführt, dass Investoren im Bereich der Nachhaltigkeit in den letzten Jahren das Ausland vorgezogen hätten. weiter lesen

Freitags-Brüller: «Ein Klo für alle Fälle!»

Dennis Härtig am 12. 6. 2009

Bild: Yanko DesignBislang gab es entweder das Pissoir oder die traditionelle Kloschüssel. Jetzt gibt es die «Ultimate Clean Toilet»: Keine langatmigen Diskussionen mehr mit der Partnerin darüber, ob man sich beim – na, Sie wissen schon – bitteschön hinzusetzen habe, oder nicht. Die → «Ultimate Clean Toilet» des Designers Young Sang Eun wird fortan beiden Geschlechtern gerecht, weil sie das Klo für alle Fälle ist. Denn: Auf Knopfdruck dreht sich der Apparat und wird entweder zum Pissoir oder zur klassischen Kloschüssel. Wobei «klassisch» auch ein wenig untertrieben sein dürfte, denn die Wasserspülung ist durch eine Dampf- und UV-Strahlungsreinigung ersetzt worden. weiter lesen