Windkraft: 20 Jahre lang sauberer Strom für Googles Rechenzentren
Dennis Härtig am 21. 7. 2010
Erst vor kurzem hatte Google 39 Millionen US-Dollar in den Kauf eines Windparks investiert (ET online berichtete am 4. Mai 2010). Jetzt hat der Suchmaschinenanbieter einen Strom-Abnahmevertrag mit einem Windpark in Iowa für 20 Jahre unterzeichnet. Der Strom aus dem Windpark soll mehrere Rechenzentren des Unternehmens Google versorgen. In einer Pressemitteilung ist von einer Abnahmemenge von 114 Megawattstunden pro Jahr die Rede – der Strom soll ab 30. Juli 2010 geliefert werden. Damit will Google sein Image als grünes IT-Unternehmen unterstreichen. weiter lesen
Energie und Umweltthemen anschaulich für Kinder aufbereitet
Dennis Härtig am 16. 7. 2010
Wie wird Energie hergestellt? Und wie kommen Wärme und Strom ins Haus? Fragen wie diese zu den Themen Energie und Umwelt stellen Kinder oft. Die Antworten darauf finden Kinder und Erwachsene ab November in einem neuen Bereich der so genannten Kindercity in Volketswil ZH. Kindercity ist ein interaktiver Erlebnispark, in dem Kinder und Erwachsene gemeinsam verschiedenste Themenbereiche aus Wissenschaft und Gesellschaft erkunden und erforschen können. weiter lesen
Jahrestagung energie-cluster.ch: Das Plus ist Mehrwert für alle
Dennis Härtig am 10. 6. 2010
Sind Plusenergiehäuser eine Zukunftsoption? Das war eines der Hauptthemen an der Jahrestagung 2010 des energie-cluster.ch am 3. Mai. Man blieb nicht bei dieser Fragestellung, sondern bestätigte durch Beispiele die Realität dieses Konzepts. Die nötigen Technologien sind vorhanden, die Kompetenzen werden aufgebaut. Wichtige Partnerin bleibt weiterhin die Sonne. Das Plusenergiehaus ist keine Utopie mehr. Aber es stellt einen weiteren grossen Schritt auf dem Weg zum energieeffizienten Gebäudepark dar. Autor Jürg Wellstein berichtet von der Tagung in der aktuellen Ausgabe der HK-Gebäudetechnik ab Seite 4. weiter lesen
HK-Gebäudetechnik 2010/06: «Energie ernten statt nur verbrauchen!»
Dennis Härtig am 10. 6. 2010
In den letzten Wochen wurden verschiedene Energie-Themen durch mehrere Beispiele sehr aktuell. Das Ölpest-Desaster im Golf von Mexico zeigt: die Ölförder-Firmen erschliessen nun jene Öl-Lagerstätten, die nur noch mit grösserem Aufwand auszubeuten sind. Und offenbar wurden aus Kostengründen schon grosse Risiken in Kauf genommen, wie es sich niemand vorstellen wollte. Bereits sind mehrere Versuche gescheitert, den Ölausfluss zu stoppen. Täglich entweicht eine Menge Öl aus dem Leck in 1500 Meter Tiefe, die einen Zehntel des Schweizer Tagesbedarfs decken könnte. Ein Teil des Öls verseucht die Küste und tötet viele Tiere. Ein grosser Teil befindet sich noch tief unter der Meeresoberfläche. Ein Ende des tragischen Unfalls und alle Folgen sind noch nicht absehbar. weiter lesen
Le Peuchapatte: Inbetriebnahme der Windräder noch für 2010 geplant
Dennis Härtig am 8. 6. 2010
Die drei geplanten Windkraftanlagen von Le Peuchapatte in der jurassischen Gemeinde Muriaux sollen noch in diesem Jahr ans Netz gehen. Gut 30 Tage nach Erhalt der Baubewilligung hat der Energiekonzern Alpiq mit den Bauarbeiten zum ersten Alpiqwindpark begonnen. Der Bau des Windparks entspreche dem Anliegen, in der Schweiz vermehrt neue erneuerbare Energien zu nutzen, so das Unternehmen. Die Anlagen werden nach Inbetriebnahme Ende Jahr unterirdisch an die Trafostation von Le Noirmont und damit an das bestehende Mittelspannungsnetz der Forces Electriques de La Goule angeschlossen. weiter lesen
«Gwynt y Môr»: Grösster offshore-Windpark der Welt entsteht
Dennis Härtig am 4. 6. 2010
«Gwynt y Môr» heisst das monströse Gebilde. Vor der walisischen Küste bei Liverpool in der irischen See bauen Siemens, RWE und die Stadtwerke München den grössten Offshore-Windpark der Welt. Das geht aus einer Pressemitteilung des Stromkonzerns RWE vom 4. Juni hervor. Der walisische Name bedeutet soviel wie «Wind im Meer». Der Park soll dereinst 160 Windräder umfassen und insgesamt 576 Megawatt Strom produzieren – genug Strom für 400 000 Haushaltungen pro Jahr. Die Turbinen stehen auf einer Fläche von 79 km², die Fundamente sind zwschen 12 und 28 Meter tief, wobei sie beim Gezeitenwechsel einem Tidenhub von bis zu 9 Metern ausgesetzt sind. Die drei Unternehmen investieren gute 2 Milliarden Euro in das Projekt. weiter lesen
Google investiert 39 Millionen US-Dollar in Windkraft
Dennis Härtig am 4. 5. 2010
Gut 38.8 Millionen US-Dollar (41.5 Millionen Schweizer Franken) investiert Google erstmals direkt in neue Windkraftanlagen. Darüber berichtet unter anderem der Technologie-Blog Gizmodo. Zwar scheint der Geldbetrag nur eine Kleinigkeit von dem zu sein, was man bei Google eigentlich an Umsatz macht, allerdings will Google damit seinen Ruf als grünes IT-Unternehmen weiter verbessern. So hat man konkret in zwei Windparkanlagen im US-Bundeststaat North Dakota investiert (Ashtabula I und Ashatbula II Wind Farm) – dort stehen Anlagen, die insgesamt eine Leistung von 199.5 Megawatt haben. Hierdurch können bis zu 55 000 Haushalte mit Strom versorgt werden. weiter lesen
WORLD EXPO 2010: Bilder vom Schweizer Pavillon
Dennis Härtig am 30. 4. 2010
Am 1. Mai eröffnet die Weltausstellung in Shanghai. Das Hauptthema im Schweizer Pavillon wird sauberes Wasser sein – die Grundlage für eine gute Lebensqualität. Die Gebäude auf dem Areal der Weltausstellung sind auch immer wieder ein Abbild moderner Architektur und Bauweisen. Mit den gut 600 Kubikmetern verbauten Beton hält sich die Substanz des Schweizer Gebäudes jedoch eher an traditionelle Werte. So titelt der Zürcher Tages-Anzeiger in seiner Ausgabe vom 30. April auch «Die Werte der Schweiz in Beton gegossen». Anders sieht es beispielsweise bei den Norwegern und bei den Kanadiern aus, die auf viel Holz setzen. Die Kollegen von der online-Redaktion a-z.ch haben eine Bildergalerie des Schweizer und anderer Ausstellungspavillons zusammengestellt. weiter lesen
Kurt Rohrbach zur Schweizer Energiepolitik am Europa Forum Luzern
Dennis Härtig am 29. 4. 2010
Am 26. April hat das 18. Internationale Europa Forum Luzern stattgefunden. Zahlreiche Vertreter aus Poltik und Wirtschaft waren als Referenten geladen. Inzwischen sind die Manuskripte der einzelnen Referate online abrufbar. Der Vortrag des Vorsitzenden der BKW-FMB Energie AG, Kurt Rohrbach zum Thema Energiepolitik ist aus Sicht der Redaktion nachlesenswert. Denn die Schweiz sei keine Energieinsel, so Rohrbach, weil die Schweizer Energieversorgung zu 80 Prozent vom Ausland abhängig sei. Deshalb müsses es im Zuge des Umwelt- und Klimabewusstseins einen starken Ausbau von CO2-neutralen Energieformen in der Schweiz geben. Rohrbach nannte dabei die Wasserkraft und – nicht unumstritten – die Kernenergie. Das Referat und ein Interview mit Kurt Rohrbach können Sie im Folgenden abrufen und nachlesen … weiter lesen
«Poseidon 37»: Dänische Firma baut schwimmende und Strom produzierende Insel
Dennis Härtig am 29. 4. 2010
Die dänische Firma Floating Power Plant A/S hat eine neuartige schwimmende Insel zur multiplen Stromproduktion gebaut. Über diesen Prototypen berichtet der Technik-Blog Gizmodo am Mittwoch. «Poseidon 37» ist eine etwa 37 Meter lange und 360 Tonnen schwere Insel aus Metallteilen, welche auf der Meeresoberfläche schwimmt und Strom aus Wind- und Wellenenergie gleichzeitig produzieren kann. weiter lesen




